Sonntag 25. Juni 2017
asylhilfe.katholisch.at
Hilfe für Menschen auf der Flucht

Diözesan-Koordinatoren für Flüchtlingsquartiere

 

Diözese Eisenstadt

Dipl. Ing. arch. Markus Zechner

Telefon: 02682 777-270

E-Mail: markus.zechner@martinus.at

Infos: www.martinus.at/aktuell/asyl
Diözese Feldkirch

Gebhard Barbisch

Telefon: 05522 3485-407

E-Mail: gebhard.barbisch@kath-kirche-vorarlberg.at

Infos: www.kath-kirche-vorarlberg.at/asyl

Diözese Graz-Seckau

Mag. Erich Hohl

Telefon: 0316 8041-260

E-Mail: erich.hohl@graz-seckau.at

Infos: www.katholische-kirche-steiermark.at//asyl

Diözese Gurk-Klagenfurt

Msgr. Kons. Rat Dr. Josef Marketz

Telefon: 0463 55560-12

E-Mail: j.marketz@caritas-kaernten.at

Infos: www.kath-kirche-kaernten.at/asylhilfe

Diözese Innsbruck

Georg Schärmer

Telefon: 0512 7270-807

E-Mail: direktion.caritas@dibk.at

Diözese Linz

Mag. Johann Schwarzbauer

Telefon: 0732 7610-2359

E-Mail: Johann.Schwarzbauer-Haupt@caritas-linz.at

Infos: www.dioezese-linz.at/portal/zu/fluchtasyl

Diözese St. Pölten

Mag. Stefan Stöger

Telefon: 02742-324-350

E-Mail: recht@kirche.at

Infos: http://presse.dsp.at/fluechtlingshilfe

Erzdiözese Salzburg

Franz Neumayer

Telefon: 0676 87467066

E-Mail: franz.neumayer@zentrale.kirchen.net

Infos: Flüchtlingshilfe ED Salzburg

Erzdiözese Wien

Rainald Tippow

Telefon: 0676 5028191

E-Mail: fluechtlingshilfe@edw.or.at

Infos: Flüchtlingshilfe der ED Wien

Kirchliche Asylhilfe vor Ort

Kirche bemüht sich um Fortschritte bei Integration

Rund 250 Pfarrgemeinden der Erzdiözese Wien engagieren sich aktuell mit Unterstützung vieler Freiwilliger in der Flüchtlingshilfe

Die katholische Kirche bemüht sich weiter aktiv um Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen in Österreich. In Wien haben am Samstag knapp 200 Interessierte aus Pfarren, Gemeinden und Flüchtlingsinitiativen am zweiten "Integrationstag" der Erzdiözese Wien teilgenommen. Zusammen mit Experten wie Integrationsfonds-Leiter Franz Wolf, der Wiener AMS-Chefin Petra Draxl oder Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner wurden Fragen zu Arbeitsmarkt, Wohnungssuche, Asylverfahren und Deutschkursen bis hin zum Umgang mit von der Flucht traumatisierten Menschen angesprochen.

 

Rund 250 Pfarren der Erzdiözese Wien engagierten sich derzeit auf unterschiedlichste Weise in der Flüchtlingshilfe, berichtete der Diözesan-Flüchtlingskoordinator und Pfarr-Caritas-Leiter Rainald Tippow bei der Veranstaltung im Kardinal-König-Haus. Unter anderem sei es gelungen, dauerhaft mehr als 1.100 Flüchtlinge unterzubringen. In den Bemühungen gebe es auch Enttäuschungen, etwa Schwierigkeiten mit Arbeitsmarkt und Verwaltung, sehr viele Dinge funktionierten aber großartig, betonte Tippow im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Kathpress: "Nicht alles ist rosig. Aber wenn sich Menschen einsetzen und Kirchen ihre Werte leben, kann sehr viel Wichtiges geschafft werden."

 

Hauptziel der von der Erzdiözese veranstalteten Integrationstag ist, den zahlreichen freiwilligen Helfern weiterhin Mut für ihr Engagement in der Unterstützung der Flüchtlinge zu machen, fachliches Wissen zu vermitteln und die Möglichkeit für Erfahrungsaustausch zu bieten. Im Kardinal-König-Haus stellten dazu u.a. mehrere Initiativen zur Integrationsförderung bei einer Ausstellung unter dem Motto "So wird Österreich es schaffen!" ihre Angebote vor. Neben Fachvorträgen gab es zahlreiche Workshops und Kurzkurse, etwa zu den Themen "Ehrenamtlicher Deutschunterricht" sowie "Traumatisierung". Nicht ausgespart wurde auch die Beschäftigung mit dem Thema "Radikalisierung und Extremismus".

 

Trotz fordernder Zeiten gebe Grund genug zur Zuversicht, sagte Caritas-Generalsekretär Schwertner in seinem Vortrag und dankte den freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. "Sie alle sind Integrationsexperten mit jahrelanger, jahrzehntelanger Erfahrung", wandte er sich etwa an die Mitarbeiter aus den Pfarrgemeinden und verwies dazu auf das "unglaubliche Kraftwerk der Nächstenliebe in den Pfarren" schon während der Ungarnkrise 1956 oder der Bosnienkrise in den 1990er-Jahren.

 

Nun müsse Ziel sein, den Menschen, die etwa vor dem Bürgerkrieg in Syrien geflüchtet sind, Perspektiven und Chancen zu ermöglichen. Ein Vorhaben, das nicht nur im Interesse der Flüchtlinge liege, sondern auch "im Interesse Österreichs", wie Schwertner betonte. Die zentralen Themenbereiche dafür seien Bildung und Spracherwerb, leistbarer Wohnraum sowie das Thema Arbeitsmarktzugang.

 

 

Quelle: kathpress (23.04.2016)

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Info-Box Asylhilfe

 

» Die kirchliche Caritas betreut derzeit 44.461 Asylwerber in der Grundversorgung, davon 9.494 in Caritas-Quartieren. 34.967 werden mobil betreut. Das bedeutet, dass etwa jeder zweite Asylwerber von der Caritas betreut wird.

 

» Insgesamt gibt es derzeit rund 12.000 Grundversorgungsplätze für Asylwerber im kirchlichen Bereich, die größtenteils von der Caritas betrieben werden. Dabei befinden sich 4.017 Grundversorgungsplätze in Gebäuden, die im Eigentum von Pfarren, Diözesen, Ordensgemeinschaften und anderen kirchlichen Einrichtungen stehen.

 

(Stand 4.5.2016)

 

 

"Flüchtlinge & Wir"

 

Neue Website der Diözese Innsbruck

"Willkommen Mensch"

 

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